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Leime

Allgemeine Informationen:

Bei dem Begriff Leim handelt es sich um eine zusammenfassende Bezeichnung für alle Klebstoffe auf wasserlöslicher Basis. Klebstoffe können auf verschiedener Basis hergestellt werden. So findet man synthetische, tierische und pflanzliche Klebstoffe, die unterschiedlichste Verwendung finden. Entsprechend dem Zweck ihrer Verwendung werden sie unterschiedlich benannt, wie Tapetenkleister, Papierleim, oder auch Holzleim. Grundsätzlich versteht man unter Leimen alle Klebstoffe, die aus organischen Stoffen hergestellt werden. Dazu zählen auch Glutinleime, die aus Knochen und Häuten gewonnen werden und als Hautleim bzw. Knochenleim bezeichnet werden. Zu den Leimen zählen weiterhin auch die, die aus Milcheiweiß hergestellt wurden, wie u.a. der Quarkleim. Leim wurde schon zu frühester Zeit entdeckt und fand schnell eine weit verbreitete Anwendung. Beispielsweise wurden im Mittelalter Äste mit einer Länge von 20 bis 30 Zentimetern mit starkem Leim bestrichen, um mit ihrer Hilfe Vögel zu fangen. Angelockt wurden die Tiere mit Früchten und Beeren, im Leim selbst verfingen sie sich dann. Auch heute noch findet man in Obstbäumen sogenannte Leimringe, diese verhindern, dass heraufkriechende Insekten in die Baumkronen gelangen.

Der Auftrag von Leim kann unter Zuhilfenahme von:

  • Pinsel oder Bürste
  • Leimflasche
  • Leimrolle
  • Walzenauftragsmaschine
  • Sprühvorrichtung

                                                         erfolgen.

Anwendungen:

  • Holz
  • Papier
  • Leder
  • Textil
  • Schaumstoff

                                       Verklebungen.