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UV-Klebstoffe

Allgemeine Information:

Ebenfalls durch radikalische Polymerisation härten diese 1K-Klebstoffe zu festen Polymeren, wobei die Bildung der Startradikale durch Bestrahlung mit UV-Licht (oder anderen Strahlenquellen wie Elektronen) hervorgerufen wird. Die Wellenlänge des UV-Lichts muss dabei genau auf das eingesetzte Klebstoffsystem abgestimmt sein, außerdem muss mindestens eines der Fügeteile für die Strahlen transparent sein. Bekannte Beispiele sind etwa das Ankleben künstlicher Fingernägel oder das Einkleben von Kunststoff-Zahnfüllungen. Die Aushärtung erfolgt jeweils durch Bestrahlen mit UV-Licht.

Die wesentlichen Vorteile von UV-Klebstoffen sind: einkomponentig, Lösungsmittelfreiheit, gezieltes Aushärten unter UV-Licht und dabei sehr schnelle Aushärtung.

 Es sind mehrere Varianten in Verwendung:

UV-Acrylate sind ideal zum Verkleben transparenter Substrate. Im flüssigen Zustand besteht ein radikalisch vernetzender UV-Klebstoff überwiegend aus Monomeren und Fotoinitiatoren. In diesem Zustand lässt sich der Klebstoff leicht dosieren. Durch die Einwirkung von UV-Strahlung werden die Photoinitiatoren in freie Radikale gespalten. Diese Radikale leiten die Bildung von Polymerketten ein. Im ausgehärteten Zustand besteht der UV-Klebstoff aus vernetzten Polymerketten.

 

Man kann mit UV-Klebstoffen:

  • Kleben
  • Beschichten
  • Dichten
  • Vergießen
  • Fixieren

 

Beispiele hierfür sind:

  • Verkapselung von Bauteilen
  • Verguß von Bauteilen
  • Fixierung von Verbindungsdrähten
  • Fixierung von Wicklungsenden
  • Medizinische Anwendungen
  • Verklebungen von Glas